Haldensleber SC gegen FSV Barleben 0:1 (0:1)

06.06.2015 | Nächste Station: Oberliga! Der FSV Barleben hat sich am Sonnabend erstmals die Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga gesichert.

von Christian Meyer: Die Freude kannte nach dem 1:0-Auswärtssieg in Haldensleben keine Grenzen mehr. Das erste Verbandsligajahr des FSV Barleben wird vielen, die es mit den Fußballern vom Anger halten, in prägender Erinnerung bleiben. Nach dem zähen Saisonstart und der berauschenden Siegesserie brachte die Mannschaft von Mario Middendorf trotz aller Personalprobleme die Spielzeit am Sonnabend zu einem krönenden Abschluss. Den 1:0-Auswärtssieg in Haldensleben hätte es im Nachinein nicht einmal gebraucht, da Dauerkonkurrent Piesteritz in Völpke nicht über ein torloses Remis hinauskam. Doch die Freude fi el aufgrund des schwer erkämpften Dreiers natürlich noch ein Stück größer aus. Die Haldensleber, die erstmals mit ihrem neuen Trainer Thomas Schulze an der Seitenlinie operierten – Tom Krüger war zum Lehrgang –, machten von Beginn an klar, dass sie den Gästen den Sieg zur Meisterschaft nicht kampfl os überlassen wollten. Nach sieben Minuten besaß der HSC die erste große Möglichkeit. Einen langen Diagonalball von Marcel Helmecke konnte der sonst starke Robert Löw nicht klären. Das Spielgerät fi el vor die Füße von René Hasse, der knapp verzog. Auf der Gegenseite ließen auch die Barleber ihre erste Möglichkeit aus. Nach einem Zweikampf zwischen Marvin Mäde und Denis Neumann zeigte Schiedsrichter Frank Hildebrandt auf den Strafstoßpunkt. Nach dem René Heckeroth vor zwei Wochen verschoss, übernahm nun Christian Loth Verantwortung. Doch der 29-Jährige zeigte ebenfalls Nerven, schoss den Ball deutlich über das Tor. Bis zur ersten Trinkpause, die bei hochsommerlichen Temperaturen auch nötig war, passierte nichts mehr. Danach wirkten die Barleber entschlossener. Allerdings unterstrich HSC-Keeper Florian Switala einmal mehr seine Klasse. Zunächst parierte er den Flachschuss von Neumann per Fußabwehr (29.), dann fi schte er den Versuch von Thomas Hagedorn aus 18 Metern aus dem Eck (34.). Die Trilogie der starken Paraden machte der Schlussmann nach 41 Minuten perfekt, als er im Eins-gegenEins gegen Torsten Kühnast die Oberhand behielt. Der Tabellenführer war klar am Drücker und belohnte sich drei Zeigerumdrehungen später mit dem Führungstor. Heckeroth brachte einen Freistoß hoch und lang in den Strafraum, Christian Loth köpfte ihn kurz vor der Grundlinie an den gegenüberliegenden Pfosten, wo Denis Neumann ebenfalls per Kopf mustergültig vollendete. In der Nachspielzeit ging ein Kopfb all von Christian Weiß knapp am Pfosten vorbei, so dass es bei der knappen Führung zur Pause blieb. Im zweiten Durchgang bekamen die 177 Zuschauer, viele von ihnen aus Barleben, kaum noch Torchancen geboten. Die Gäste verteidigten souverän, dem stets kämpfenden HSC fehlte die zündende Idee. Auch nachdem Kühnast neun Minuten vor dem Ende die Gelb-Rote Karte sah, änderte sich nichts. So spielte der Tabellenführer – wie so oft in dieser Saison – die Uhr sicher runter und nahm diesmal nicht nur die Punkte mit nach Hause, sondern auch den Landesmeistertitel und das damit verbundene Aufstiegsrecht in die fünfte Liga. Damit erreicht die rapide Entwickelung des FSV Barleben ihren vorläufi gen Höhepunkt. Innerhalb von vier Jahren marschierte der kleine Verein von der Landesklasse in die Oberliga. Es bleibt zu hoff en, dass die momentane Euphoriewelle die Basis für nachhaltigen Erfolg legt. Am Sonnabend haben sich Vorstand, Ingolf Nitschke und Andreas Ibe, Trainer- und Betreuerstab sowie die Mannschaft den verdienten Lohn für ihre harte Arbeit abgeholt.

Tore | 0:1 Denis Neumann (41.),

bes. Vorkommnis | Christian Loth verschießt Elfmeter (12.).

Thomas Schulze (Trainer Haldensleber SC): „Wir hatten vor, hier von Beginn an nichts abzuschenken und zu punkten. Wir haben vieles richtig gemacht, die Jungs haben die Umstellungen, die nötig waren, weil wir die Zweite unterstützen wollen, gut angenommen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Dass Barleben das Spiel machen würde, war vorher klar.“

Mario Middendorf (Trainer FSV Barleben): „In der Anfangsphase haben wir ein bisschen geschwommen und keinen richtigen Zugriff bekommen. Als wir die Kreise von Tim Girke besser eingegrenzt haben, haben wir das Spiel in den Griff bekommen. Vielleicht müssen wir eher das zweite Tor machen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns einlullen lassen, vielleicht war auch die Angst vor der eigenen Courage zu groß. Haldensleben wollte uns locken, aber wir haben es bis zum Ende gut verteidigt.“

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