FSV Barleben empört über Vorgehensweise des NOFV!

07.12.2015 | Die Verantwortlichen beim FSV Barleben 1911 können momentan nur noch mit dem Kopf schütteln.

Was der NOFV zusammen mit dem Staffelleiter der Oberliga Süd veranstaltet in Sachen Spielan- und Neuansetzungen bzw. bei der Wahl der Heimspielstätte ist einfach nur unerhört, unsportlich und eine klare Wettbewerbsverzerrung.

Zu den Fakten:Vor drei Wochen informierte uns der NOFV, das man aus Sicherheitsgründen das Heimrecht für das Spiel Lok Leipzig gegen FSV Barleben 1911 getauscht hat. (Grund: im Juni 2016 ist der FCM bereits spielfrei und man vermutet Ausschreitungen von FCM und Lok Leipzig Anhängern, am 12.12.2015 sollte FCM ja eigentlich in Erfurt spielen und somit wären weniger FCM-Fans in der Stadt) Wir wurden weder gefragt noch im Vorfeld informiert. Dagegen haben wir aus mehreren Gründen „Beschwerde“ eingelegt. Denn so hätten wir am Ende der Saison drei Auswärtsspiele hintereinander (ganz klare Wettbewerbsverzerrung für eine Mannschaft die bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen wird). Weiterhin sahen wir uns nicht in der Lage ein Hoch-Sicherheitsspiel innerhalb von 2 Wochen zu organisieren. Der Verband ignorierte bis zum Freitag (04.12.2015) unsere Beschwerde und suchte eigenständig nach einem Spielort. (weiterhin ohne uns darüber zu informieren) Nun hat man das Spiel auf den 12.12. im Germerstadion Magdeburg angesetzt. (Hier hat man einfach die dort spielenden Preußen für den Tag abgesetzt, darüberhinaus müssten wir hier eine sehr hohe Stadionmiete zahlen). Da nach unserer Auffassung bei diesem Durcheinander seitens des NOFV auch einige Verfahrensfehler hinsichtlich der Frist und Rechtsmittelbelehrung begangen wurden, halten wir an unserer Beschwerde fest. Denn hier hatte der Staffelleiter einfach mal die Beschwerdefrist auf 5 Tage verkürzt, unglaublich.

Nun kam es in der vergangenen Woche zu einer neuen Ausgangssituation:

Das Spiel Erfurt gegen den FCM wurde auf den 11.12.2015 vorverlegt. Heißt: die FCM-Fans (und auch die HFC- und Erfurt-Fans, die ebenfalls als Sicherheitsrisiko für unser Heimspiel genannt wurden) wären am kommenden Samstag (12.12.) spielfrei. Daraufhin riefen wir den Staffelleiter an und fragten ihn ob es nun nicht besser wäre, das Spiel so wie es im Staffelspielplan stand (am 12.12. in Leipzig) durchzuführen. Es müsste so kein Gerichtsverfahren geben und alles kann sauber über die Bühne gehen. Denn die Gründe des NOFV sind nun auch nicht mehr haltbar und gerade in der aktuellen Situation ist die Polizei mit dem Sichern von Weihnachtsmärkten, Bahnhöfen oder Flüchtlingsunterkünften mehr als ausgelastet. Dieses hatten wir auch mit der zuständigen Polizeidirektion so besprochen bzw. erklärt, dass wir als ehrenamtlich geführter Verein so ein Hoch-Sicherheitsspiel nicht in 7 Tagen organisiert bekommen und auch keine Verantwortung dafür übernehmen können und werden. Denn dafür ist eine umfangreiches Sicherheitskonzept und auch mindestens eine Sicherheitskonferenz mit allen Beteiligten notwendig. Hier stießen wir auf Verständnis der Polizei und man hat uns gesagt, dass man das Heimspiel am 12.06.2016 gegen Leipzig sowieso auf dem Plan hat und auch absichern kann.  Der Staffelleiter antwortete uns lediglich, dass er lieber ein Gerichtsverfahren möchte und auch ggf. eine vorläufige Absetzung des Spiels lieber in Kauf nimmt. Und auf die Frage der Wettbewerbsverzerrung antwortete er uns, dass es nicht in den Statuten steht wie oft man Heim- oder Auswärtsspiele hintereinander durchführt. Jetzt muss man aber wissen, dass beim Verlegungsantrag der Spiele Bischofswerdaer SV gegen Lok Leipzig (wurde ebenfalls am gleichen Tag beschlossen) eine solche Drehung ablehnte, da dies „eine erhebliche Verzerrung des Spielplanes nach sich ziehen würde und der Bischofswerdaer FV nach dem Vorschlag von Lok Leipzig dann zum Ende der Saison vier Heimspiele hätte“…

Wird hier unterschiedlich bewertet??? Oder will man gar keine kleinen Vereine im NOFV Spielbetrieb haben bzw. unterstützen? Oder ist eine Meisterehrung im Bruno-Plache-Stadion besser für das Image als eine Ehrung in Barleben bzw. einer vom Verein „selbst ausgesuchten“ Ausweichstätte???

Der Fakt bleibt, der FSV Barleben kann ein solches Hochsicherheitsspiel in so kurzer Zeit nicht auf die Beine stellen!

Pressemitteilung des FSV Barleben 1911 e.V. vom 07.12.2015

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