FSV Barleben gegen SV Merseburg 99 2:2 (1:1)

24.09.2016 | In einem umkämpften Sachsen-Anhalt-Duell haben sich der FSV Barleben und der bis dato Spitzenreiter SV Merseburg 99 am Sonnabend 2:2 getrennt.

von Christian Meyer | Den Ausgleich kassierte die Mannschaft von Mario Middendorf erst in der Nachspielzeit. Es war ein verrücktes Spiel, das die 126 Zuschauer bereits von Beginn an zu sehen bekamen. Die Partie war keine zwei Minuten alt, als Felix Behling den Ball vertändelte. Giorgaki Tipsi war auf und davon, doch Florian Stränsch bewahrte seine Mannschaft mit einem klasse Reflex vor dem Rückstand. Im Gegenzug schlug Marwin Potyka einen langen Flugball an die Strafraumgrenze der Merseburger, die diesen einfachen Ball nicht sauber klärten, so dass David Spitzer clever zur Führung einschob. Doch der frühe Treff er brachte keine Sicherheit, die Gäste wurden minütlich stärker und waren die bessere Mannschaft. Robuster im Zweikampf, besser in der Spielanlage, Barleben lief zeitweise nur hinterher. „In dieser Phase haben wir alles, was wir angesprochen haben, vermissen lassen. Wenn sie kein Platz haben, haben sie Probleme, das hat man dann im zweiten Durchgang gesehen“, erkannte auch FSV-Trainer Middendorf. So bettelte seine Mannschaft um den Ausgleich. Nach einem Fehler von Franz Zimmer war Melvin Gohlke frei durch, doch die Latte rettete für Barleben (19.). Vier Minuten später schlief der FSV bei einem Einwurf, Stränsch parierte gleich zweimal in größter Not gegen Stagge. Kurze Zeit später war es aber dann soweit. Wieder kam Merseburg über die schnellen Außenspieler, der flache Pass in die Mitte rutschte bis zum zweiten Pfosten, an dem Stephan  Neigenfink sicher verwandelte. Danach ließen die Barleber bis zum Halbzeitpfiff zumindest keine Großchance mehr zu, eine missglückte Flanke von Butzmann landete auf der Latte, aber das war eher Zufall. Zurück ins Spiel fand die Heimelf nach 56 Minuten, als Alexander Prinz den Ball gut auf David Spitzer ablegte und dieser knapp vorbeischoss. Doch diese vergebene Chance hatte Signalwirkung, der FSV agierte nun bissiger und fand auch im Spiel nach vorne mehr Sicherheit. Eine tolle Kombination über Piele, Gerwien und Fricke hätte David Spitzer fast veredelt, doch ein Merseburger Abwehrbein rettete in letzter Not (68.). Doch der Eindruck täuschte nicht, der FSV wurde erst recht nach den Einwechselungen von Göres für den blassen Gerwien und Kolzenburg für Fricke gefährlicher. Eine Viertelstunde vor Schluss fand eine Potyka-Ecke den Kopf von Peter Otte, doch der Ball segelte knapp über den Kasten. Dann schlug die ehemalige Burg-Connection zu. Tim Kolzenburg bediente zehn Minuten vor dem Ende Franz Zimmer, der drang in den Strafraum ein, wurde im ersten Versuch geblockt und hämmerte den Ball anschließend mit links in den Kasten. Torwart Jokanovic zeigte keine Reaktion. Die erneute Führung hielt bis zur zweiten  Minute der Nachspielzeit. Schiedsrichter Burghardt pfiff einen zweifelhaften Freistoß hinter der Mittellinie. Fiebiger brachte den Ball in den Strafraum, Barleben verteidigte nicht gut und der eingewechselte Robert Wagner erzielte den verdienten, aber zu diesem Zeitpunkt für Barleben natürlich bitteren Ausgleich.

FSV Barleben 1911 | Stränsch, De. Spitzer, Otte, Prinz, Behling, Potyka, Zimmer, Fricke (71. Kolzenburg), Gerwien (69. Göres), Da. Spitzer, Piele (89. Paulik)

Tore | 1:0 Da. Spitzer (3.), 1:1 Neigenfink (24.), 2:1 Zimmer (80.), 2:2 Wagner (90.+2)

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