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560 Fans sorgen für Riesenstimmung
4. Midnight-Cup in Barleben
13.01.2009 |
Vor der beeindruckenden
Kulisse von 560 Zuschauern
wurde beim 4. Midnight-Cup
in Barleben Fußballkost vom
Feinsten geboten. Den Gesamtsieg
holte sich dieses Mal
der SV Irxleben 1919.
Gespielt wurde einmal zehn Minuten in zwei Sechserstaffeln, wobei die beiden Ersten im Überkreuzvergleich die Finalisten ermittelten. Während in der Staffel 1 der 1. FC Magdeburg II, Kali Wolmirstedt, Handwerk Magdeburg, Stern Elbeu, Concordia Rogätz und Eintracht Ebendorf um den Halbfi naleinzug kämpften, standen sich in der Staffel 2 der FSV Barleben, HSV Colbitz, Eintracht Meitzendorf, SSV Samswegen, Haldensleber SC II und der SV Irxleben gegenüber.
Der Titelverteidiger des letzten Jahres, der 1. FC Magdeburg II, musste gleich zum Auftaktspiel gegen Kali Wolmirstedt antreten. Und die Kali-Kicker wussten hier zu überzeugen und besiegten die Club-Reserve etwas überraschend mit 1:0. Auch im nächsten reinen Magdeburger „Stadtduell“ gegen Handwerk waren die Kicker um Trainer Woiczik noch nicht richtig im Turnier drin. Und so siegten die Handwerker verdient mit 2:1. Da sich im weiteren Verlauf der Vorrunde weder die Wolmirstedter noch die Handwerker eine Blöße gaben, schied der Titelverteidiger in diesem Jahr bereits vorzeitig aus. Die Sterne aus Elbeu wurden Dritter in dieser Gruppe, gefolgt von den Rogätzern und Ebendorfern.
In der Staffel zwei teilten sich der HSC II und Barleben im ersten Spiel beim 1:1 die Punkte. Das zweite Spiel verloren die FSV-Spieler gegen den SV Irxleben mit 0:1 und mussten so ums Weiterkommen zittern. Da die restlichen Spiele gewonnen wurden und nach dem 5:0 gegen Meitzendorf das beste Torverhältnis in der Gruppe zu Buche stand, zog der FSV Barleben dann auch ins anstehende Halbfi nale ein. Im letzten Gruppenspiel zwischen dem Haldensleber SC II und dem SV Irxleben wurde dann der zweite Halbfinalist der Gruppe 2 ermittelt. Die Irxleber siegten deutlich mit 4:0 und zogen somit als Gruppensieger ins Halbfi nale ein. Der SSV Samswegen wurde Vierter in dieser Gruppe, gefolgt von der Eintracht aus Meitzendorf.
Im ersten Halbfinale musste der FSV Barleben gegen Kali Wolmirstedt antreten. Die Führung der Wolmirstedter glich der FSV kurz vor Schluss noch aus und so musste der erste Finalteilnehmer durch ein Neunmeterschießen ermittelt werden. Hier behielt der SV Kali mit 3:2 die Oberhand und zog somit als erstes Team in das Finale des diesjährigen Midnight-Cups ein. Im zweiten Halbfinale standen sich der SV Irxleben und die SG Handwerk Magdeburg gegenüber. Auch dieses Spiel endete mit 1:1 und somit musste auch der zweite Finalist durch ein Neunmeterschießen ermittelt werden. Die Irxleber hatten die besseren Nerven und siegten mit 3:2 gegen die Handwerker.
Barleben wird Dritter
Das Spiel um Platz drei wurde
zwischen Barleben und
Handwerk Magdeburg ausgetragen.
Der FSV, der sich von
Spiel zu Spiel im Turnierverlauf
steigerte, siegte mit 2:0 und erspielte
sich nach zwei zweiten
Plätzen in den vergangenen
Jahren in diesem Jahr den dritten
Platz. Der Sieger dieses Turniers
wurde in einem Finale von
zweimal zehn Minuten ermittelt.
In der ersten Hälfte dominierten
die Irxleber das Geschehen
und führten verdient mit
2:0. Im zweiten Abschnitt gaben
die Kali-Kicker noch einmal alles,
doch mehr als der Anschlusstreffer
sollte den Wolmirstedtern
nicht gelingen.
Somit sicherte sich der SV Irxleben
mit einem 2:1-Sieg den
ersten Turniererfolg beim Midnight-
Cup in Barleben.
Großes Lob hatte dann auch der Vorsitzende des Fußball-Fördervereins-Barleben, Frank Nase, für den Sieger parat: „Mit dem SV Irxleben haben wir hier heute einen verdienten Sieger gesehen.“
An Abwechslung im Turnierverlauf hatte der Fußball-Förderverein auch gedacht. Die Nachwuchskicker der Ortschaften Ebendorf und Barleben stellten ihr Können auf dem Parkett unter Beweis. Während die F-Junioren des FSV Barleben mit 1:0 gegen Eintracht Ebendorf gewannen, musste bei den E-Junioren-Teams das Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen. Nach dem 0:0 setzte sich der FSV hierbei mit 4:3 durch. Für eine optische Abwechslung sorgten vier Mädels aus dem Step-Dance-Center des Fitness-Studios Klingenberg.
FSV Barleben 1911: Vogel – Schindler, Haertl, Woehlert, Hellmich, Schlaugat, Linke, Weiss, Griesche, Oelze.
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