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In Runde eins ist für den FSV bereits Endstation
Landespokal: FSV Barleben – Blau-Weiß Gerwisch 0:4 (0:1)
Das 0:4 (0:1) des Fußball-Landesligisten FSV Barleben gegen den Ligakontrahenten Blau-Weiß Gerwisch beendet die Ambitionen der Mannschaft um Trainer Tom Heitzmann auf ein Fortkommen im Landespokal. So ist für die Barleber bereits frühzeitig in diesem Wettbewerbes Endstation.
Kopfschütteln auch beim
Barleber Kapitän Andreas
Ibe: „Wir haben nicht gut gespielt.
Kein Kampfgeist, kein
Ehrgeiz, beinahe mutlos – zumindest
in der ersten Halbzeit.
Erst im zweiten Durchgang
haben wir uns etwas
gesteigert.“
Barleben übte sich zunächst in vornehmer Zurückhaltung. Gerwisch machte das Spiel, der Gastgeber lauerte auf Konter. Trotz optischer Überlegenheit erarbeiteten sich die Blau-Weißen nur wenige gute Möglichkeiten zum Torerfolg, weil eben Barleben in der Abwehr sicher stand. Wieder führte eine Standardsituation zum Gegentreffer: Hoppe traf in der 26. Minute zum Gerwischer 1:0. „Wir waren einfach nicht aggressiv genug, gingen nur halbherzig in die Zweikämpfe – wir haben das Spiel regelrecht verschlafen“, ärgerte sich Tom Heitzmann nach wenig überzeugenden ersten 45 Minuten.
Dass es seine Mannschaft besser kann, stellte sie in Durchgang zwei, obwohl nicht mit Zählbarem, doch immerhin mit mehr Leidenschaft unter Beweis. Eine halbe Stunde berannte Barleben des Gegners Tor, spielte mit mehr Leidenschaft, war um den Ausgleich bemüht. Mitten hinein in die Offensive setzte Gerwisch das 2:0 durch André Schacker (80.) – die Luft war raus, das Spiel entschieden. So waren die weiteren Gegentreffer durch Zimmer (0:3, 85.) und Baumgartl (0:4, 88.) logische Konsequenz einer insgesamt mäßigen Barleber Vorstellung, wie Tom Heitzmann analysierte: „Gerwisch war an diesem Tage die bessere Mannschaft, wir haben uns unter Wert verkauft und nicht das gezeigt, was ich mir vorgestellt habe.“
FSV Barleben 1911: Anders – Kraye, Ibe, Schult, Schlaugat, Härtl (60. Ölze), Marx, Griesche, Linke, Wöhlert (46. Ehlke), Spengler (85. Krüger).
Tore: 0:1 Hoppe (26.), 0:2 Andrè Schacker (80.), 0:3 Zimmer (85.), 0:4 Baumgartl (88.)
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