aktuelle Meldungen
Heitzmann-Elf macht ein 0:2 noch wett
Landesliga Nord: Stahl Thale – FSV Barleben 1911 2:2 (2:0)
Der FSV Barleben trat die Reise in den Harz in der Fußball-Landesliga stark ersatzgeschwächt an. Zu den Langzeitverletzten Plock, Härtl, Ölze und Vogel kamen noch kurzfristig Schult und Kraye hinzu. Am Ende gab es dennoch ein 2:2-Unentschieden zu bejubeln.
Der FSV hatte die erste
Chance im Spiel, doch Stahl-
Torhüter Picek konnte im letzten
Moment gegen Wöhlert klären.
Aber auch der Gastgeber
ließ sich nicht lang bitten. Der
starke Preuß setzte sich gleich
gegen mehrere Barleber im Alleingang
durch und scheiterte
nur am Pfosten. Auf der Gegenseite
setzte Spengler einen
Schuss knapp über das Tor.
Nach einer Viertelstunde drang
der agile Preuß abermals in den
Barleber Strafraum ein und
konnte nur durch ein Foul gestoppt
werden. Der Gefoulte
trat selbst an und verwandelte
sicher zum 1:0 für die Hausherren.
Der FSV zeigte sich
aber nicht geschockt und spielte
weiter nach vorn. Erst konnte
Picek gegen Linke klären und
kurze Zeit später war auch der
FSV-Angreifer nur noch durch
ein Foul im Strafraum zu stoppen.
Doch beim fälligen Strafstoß
scheiterte Barlebens Griesche
an Picek (29.). In der 39.
Minute der nächste Rückschlag
für den FSV. Linke konnte
nicht weiterspielen und musste
verletzt ausscheiden. Zum Ende
der ersten Halbzeit erhöhten
die Hausherren noch einmal
den Druck. Ein Freistoß von
Kopp ging knapp über das Tor
und nur eine Minute später
scheiterte der gleiche Spieler
am glänzend reagierenden Witt.
Mit dem Beginn der zweiten
Halbzeit wollte der FSV seine
Angriffsbemühungen verstärken,
doch nach nur drei Minuten
setzte Kopp einen Freistoß
von 18 Metern zum 2:0 für Thale
in die Maschen. Dennoch gaben
sich die Barleber nicht auf
und suchten das Glück mehr in
der Offensive. In der 56. Minute
setzte Spengler einen Freistoß
an Freund und Feind vorbei
zum 2:1-Anschlusstreffer ins
Thalenser Tor. Und nach dem
verletzungsbedingten Ausscheiden
von Kopp war ein
Bruch im Spiel der Gastgeber
zu erkennen. Nur sechs Minuten
später ein erneuter Freistoß
für den FSV und eine schöne
Kombination über Ibe und
Herbst vollendete Barlebens
Kapitän zum 2:2-Ausgleichstreffer
für sein Team. Die
Stahl-Elf verstärkte noch einmal
die Offensive und so kamen
beide Teams zu ihren Möglichkeiten.
Doch weder ein Kopfball
von Otto für die Hausherren
noch ein Kopfball von
Barlebens Wöhlert (75.) brachten
die Entscheidung. Der FSV
verstärkte in den Schlussminuten
die Abwehr, um nicht erneut
am Ende mit leeren Händen
dazustehen. Dank der
zweiten Halbzeit und der guten
Moral, nahmen die FSV-Kicker
einen Punkt aus dem Harz mit
nach Hause.
FSV Barleben 1911: Witt – Ibe, Schlaugat, Herbst (75. Weiß), Schindler, Griesche, Erdmann, Jirsa, Linke (39. Marx), Spengler, Wöhlert.
Tore: 1:0 Preuß (16.), 2:0 Kopp (48.), 2:1 Spengler (56.), 2:2 Ibe (62.).
[zurück]



