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Pechvogel Schindler trifft für den Gegner
Landesliga Nord: VfB Ottersleben - FSV Barleben 1:0 (1:0)
Der FSV Barleben 1911 verlor am Sonnabend sein Nachholspiel in der Fußball-Landesliga beim VfB Ottersleben 0:1 (0:1). Der Pechvogel des Tages war Barlebens Christoph Schindler, der einen Ball unglücklich ins eigene Tor abfälschte.
Auf schneebedecktem und gefrorenem Boden war normales Spiel kaum möglich. So kamen beide Mannschaften auch schwer in die Partie und viele Bälle fanden keinen Abnehmer. In der 12. Minute war VfB-Stürmer Rasche frei durch. Torhüter Witt war aber zur Stelle und verhinderte einen Rückstand. In den folgenden zwanzig Minuten entwickelte sich das Spiel eher zwischen den Strafräumen ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten. Dann zwei Freistöße der Hausherren, die Kieler und Rasche über das FSV-Tor schossen. In der 40. Spielminute unterschätzte der FSV einen lang geschlagenen Ball auf Walther. Dessen Eingabe klärte Schindler nicht richtig und lenkte den Ball unhaltbar ins FSV-Gehäuse. So wurden dann auch mit dieser glücklichen Führung der Hausherren die Seiten gewechselt.

Zweikampf zwischen dem Ottersleber Christian Uffrecht (knieend) und Barlebens Marco Wöhlert. Benjamin Griesche (2. v. r.) und Steven Walther (r.) beobachten die Szene. (Foto: E. Popova)
Nach dem Wiederanpfiff verbuchte der VfB die erste Chance. Griep scheiterte mit seinem Heber an Witt. Im Gegenzug meldeten sich die Barleber zurück ins Spiel. Eine Direktabnahme von Schmidt wurde im letzten Moment geblockt. Nach einer Stunde Spielzeit tankte sich Griesche durch die VfB-Abwehr und wurde im letzten Moment von Mewes gestoppt. Chancen blieben aber weiter Mangelware auf beiden Seiten. Dann ein indirekter Freistoß für die Gäste im Strafraum der Ottersleber und die große Möglichkeit zum Ausgleich. Doch der Schuss von Schmidt wurde nicht nur geblockt, der Barleber Neuzugang verletzte sich auch im Nachsetzen. Der FSV warf nun alles nach vorn. So ergaben sich Kontermöglichkeiten der Hausherren. So vergab Rasche gleich zweimal in aussichtsreicher Position. Die letzte Chance im Spiel hatte Marco Wöhlert. Doch sein Kopfball fand ebenfalls nicht den Weg ins Tor des VfB. So blieb es beim 0:1 und Barleben muss immer mehr um den Klassenerhalt zittern.
FSV Barleben 1911: Witt – Ibe, Kraye (66. Schult), Schlaugat, Schindler, Härtl, Lösdau, Schmidt (81. Marx), Griesche, Spengler, Wöhlert
Tore: 1:0 Schindler (40. Eigentor).
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