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VfL Wolfsburg gewinnt Pokal der Sparda Bank Berlin

Turnier F-Jugend am 31.01.2010

Die Barleber Mittellandhalle war am 31.01.10 erstmalig Austragungsort eines exzellent besetzten Fußballturniers im F-Jugendbereich. An diesem Turnier um den Pokal der Sparda Bank Berlin nahmen zahlreiche Traditionsmannschaften wie Tennis Borussia Berlin, 1. FC Magdeburg, Hertha BSC Berlin, VfL Wolfsburg, Schönebecker SC, Werder Bremen und dem gastgebenden FSV Barleben 1911 teil.

Der FC St. Pauli sagte kurzfristig seine Teilnahme ab, da ein Großteil der Mannschaft erkrankt war. Kurzfristig sprang der Schönebecker SC ein und wusste im Turnierverlauf auch mit ansprechendem Fußball zu überzeugen. So wurde ein Modus mit sieben Mannschaften, jeder gegen jeden gespielt. Nach den 21 Spielen, kämpften dann die ersten vier Mannschaften in zwei Halbfinalspielen (1. gegen 4. und 2. gegen 3.) um den Finaleinzug. Dass dieses Turnier nicht nur bei Verwandten und Freunden der jungen Kicker auf großes Interesse stieß, zeigte sich schon bei der Eröffnung, als der FSV Vorsitzende Ingolf Nitschke und Cheforganisator Klaus Schudrowicz den Vorsitzenden des Barleber Gemeinderates, Reinhard Lüder und den Vorsitzenden des KfV Börde, Günther Wielinski recht herzlich begrüßten. Zusammen mit den zahlreichen Zuschauern fieberten sie bei der ersten Auflage des Pokals der Sparda Bank Berlin dem Turnierverlauf entgegen. Das Eröffnungsspiel bestritten der FSV Barleben 1911 und die Hertha aus Berlin. Hertha BSC setzte sich knapp mit 2:1 durch. Das zweite Spiel endete nach einem spannenden Verlauf zwischen dem Schönebecker SC und dem 1.FC Magdeburg 2:2 unentschieden. In ihrem ersten Turnierauftritt unterlag die Berliner Tennis Borussia dem VfL Wolfsburg mit 1:2. Werder Bremen erwischte ebenfalls einen optimalen Turnierstart und siegte gegen den FSV aus Barleben mit 2:1. Den mehr als 200 Zuschauern wurden im Verlauf spannende und schön anzusehende Spiele geboten.

Schnell kristallisierten sich mit dem VfL Wolfsburg, der Hertha aus Berlin und Werder Bremen die Favoriten auf den Turniersieg heraus. Zu den spannendsten und zudem besten Spielen der Vorrunde zählten die Partien Hertha BSC gegen VfL Wolfsburg (2:3) und Werder Bremen gegen Hertha BSC (2:2). Folgerichtig waren der VfL Wolfsburg (18 Punkte), die Berliner Hertha und Werder Bremen (mit jeweils 13 Punkten) auf den ersten drei Plätzen nach der Vorrunde vertreten. Den vierten Platz und somit das letzte Halbfinal-Ticket sicherte sich der 1.FC Magdeburg (7 Punkte) mit einem 2:1 Sieg gegen Tennis Borussia (6 Punkte). Der Sportclub aus Schönebeck sicherte sich mit vier Punkten einen respektablen fünften Platz. Der gastgebende FSV Barleben hatte speziell in den ersten drei Spielen nicht das nötige Quäntchen Glück und landete am Ende auf dem siebenten Platz.

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In einer planmäßigen Turnierpause nutzten die Verantwortlichen die Gelegenheit, auch für den Guten Zweck etwas zu tun. Nachdem schon einige Vereine der Gemeinde Barleben die Restauration der Kirche St. Peter und Paul unterstützt haben, hat auch der FSV Barleben 1911 auf Initiative von Klaus Schudrowicz nachgezogen und die Patenschaft eines Balkenkopfes der Kirche im Wert von 500,-€ übernommen. Ein entsprechender Scheck wurde durch den FSV-Vorsitzenden Ingolf Nitschke an Pfarrer Johannes Könitz überreicht.

Im weiteren Turnierverlauf standen sich im ersten Halbfinale dann folgerichtig der VfL Wolfsburg und der Club aus Magdeburg gegenüber. Der 1. FCM hielt auch lange Zeit gut mit, musste sich aber am Ende mit 0:2 geschlagen geben. Im zweiten Halbfinale trafen die Berliner Hertha und Werder Bremen aufeinander. Nach einer schnellen 3:0 Führung der Werder-Jungs kamen die Berliner Kicker noch einmal auf 2:3 heran und hielten die Partie lange offen. Bremen brachte allerdings die Führung über die Zeit und zog somit ins Finale gegen den VfL ein. Im Spiel um Platz drei siegte dann Hertha BSC Berlin mit 2:1 gegen den 1. FCM und sicherte sich somit die Bronze-Medaille an diesem Tag. Das Endspiel um den Pokal der Sparda Bank Berlin bestritten dann auch völlig verdient die beiden besten Turniermannschaften aus Bremen und Wolfsburg. Ein abermals spannendes und hochklassiges Spiel bis zur Schlusssekunde entschied der VfL Wolfsburg am Ende mit 2:1 für sich. Der VfL stellte mit Robin Kölle an diesem Tag auch den besten Torschützen des Turniers (8 Treffer). Bester Torwart wurde Magdeburgs Marvin Nimtz. Die anschließende Siegerehrung wurde durch Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff, dem Magdeburger Filialleiter der Sparda Bank Berlin, Herrn Paul und dem Vorsitzenden des FSV Barleben 1911 Ingolf Nitschke vorgenommen. Am Ende waren sich alle Beteiligten über eine gelungene Veranstaltung einig und Herr Paul sagte auch für das nächste Jahr seine Unterstützung zu.

Der FSV Barleben 1911 bedankt sich auf diesem Weg bei den vielen Förderern und Unterstützern dieser Veranstaltung. Ein besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr wieder den Eltern der F-Jugend des FSV, sowie allen fleißigen Helfern.

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