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Gut gespielt, aber dennoch verloren

Landesliga Nord: FSV Barleben – Blankenburger FV 2:3 (2:1)

Der FSV Barleben steht als Absteiger aus der Fußball-Landesliga, Staffel Nord, fest. Der letzte kleine Hoffnungsschimmer des FSV zerstob mit der unnötigen 2:3 (2:1)-Niederlage gegen den Blankenburger FV. Dabei drehte der FSV den frühen Rückstand und führte zur Pause mit 2:1.

Barlebens Sebastian Marx wird vom Blankenburger Andy Wipperling
„getunnelt“. Der FSV verliert nach 90 Minuten 2:3. Foto: Detlef Eicke Barleben knüpfte im Heimspiel gegen Blankenburg nicht an die Leistung der vergangenen Woche an. Der Sekundenzeiger auf der Uhr hatte noch keine volle Runde absolviert, da stand es schon 1:0 für die Gäste. Der Kapitän des BFV spazierte ungehindert durch Barlebens Hintermannschaft und dessen scharfe Eingabe lenkte Spengler unglücklich ins eigene Tor ab. Doch der FSV rappelte sich schnell auf und kam fortan zu Möglichkeiten. In der 4. Spielminute setzte Ibe nach einem Konter den Ball nur knapp neben das Tor. Kurze Zeit später sollte es Ölze besser machen. Nach Griesches sehenswertem Solo vollendete er im Nachsetzen zum 1:1-Ausgleich (11.). Fünf Minuten später setzte wiederum Ibe einen Kopfball neben das Tor. Die Hausherren waren nun im Spiel und setzten die Gäste enorm unter Druck. In der 35. Minute spielte Marx auf den völlig frei stehenden Ibe. Doch auch diese Möglichkeit blieb ungenutzt. Doch mit dem Pausenpfi ff sollte es doch noch klappen. Wiederum Ölze besorgte im Nachsetzen die 2:1- Führung für den FSV.

Auch nach dem Wechsel setzten die Barleber nach und kamen zu guten Möglichkeiten. Eine Großchance hatte Spengler in der 52. Minute, als er völlig freistehend den Ball nicht traf. Auch zwei weitere gute Chancen von Griesche blieben in der Folgezeit ungenutzt. In der 65. Spielminute eine ungeschickte Aktion in der Barleber Abwehr. Schiedsrichter Damke blieb nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Und die Harzer ließen sich diese Möglichkeit nicht nehmen und trafen zum 2:2-Ausgleich. Die Hausherren wollten aber weiterhin drei Punkte und suchten ihr Glück in der Offensive. Doch wurde dabei die Abwehr etwas vernachlässigt. Und so kam der BFV zu wenigen, aber gefährlichen Kontern. Während Spengler in der 87. Minute den Ball nur knapp verzog, machten es die Gäste in der Nachspielzeit besser. Ein Blankenburger Angreifer setzte sich bis zur Grundlinie durch und spielte den Ball quer auf seinen mitgelaufenen Sturmkollegen. Vogel im Barleber Kasten hatte keine Chance und so hieß es auf einmal 3:2 für die Blankenburger.

FSV Barleben 1911: Vogel – Herbst, Schlaugat, Schult (66. M. Krüger), Marx, Spengler, Griesche, Lösdau, Erdmann, Wöhlert (72. Ehlke), Sieweck.

Tore: 0:1 Spengler (1./ET), 1:1, 2:1 Ölze (11., 45.), 2:2 Lehmann (65.), 2:3 Effler (90.).

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