FSV Barleben gegen Germania Halberstadt 1:4 (1:3)

16.10.2016 | Ohne Einlaufmusik, die Vereinsfahne auf Halbmast, die Heimelf mit Trauerflor: Es war kein gewöhnlicher Fußball-Nachmittag am Barleber Anger.

von Christian Meyer | Die Minuten vor der Partie standen klar im Zeichen der Anteilnahme für den verstorbenen Hannes S., einem langjährigen Vereinsmitglied des FSV. Vor der Schweigeminute appellierte Barlebens Präsident Ingolf Nitschke noch einmal an die Vernunft und für ein gewaltfreies Miteinander im Fußball. „Es war schon eine seltsame Situation vor dem Spiel aufgrund der unglücklichen Geschichte. Ich glaube, die Spieler von Barleben waren heute noch ein bisschen bei Hannes“, sagte Andreas Petersen nach der Partie. Die 435 Zuschauer am Anger sahen wie Halberstadts Trainer von Beginn an eine dominierende Germania-Mannschaft. Doch den ersten Treffer schossen die Barleber. Mit Schlitzohrigkeit stibitzte Denny Piele Germanias Torwarttalent Fabian Guderitz beim Abschlag den Ball aus der Hand und schoss ihn nach 15 Minuten zur Führung ins verwaiste Tor. „Denny war nicht nur aufgrund seines Tores heute unser bester Mann“, lobte Mario Middendorf seine nimmermüde Sturmspitze, die gegen den Ex-Verein sichtlich motiviert agierte. Verunsichern ließ sich der Tabellenführer vom frühen Gegentor aber nicht. Nachdem Müller sich gegen den schlecht postierten Paulik durchsetzte, scheiterte er an Stränsch, doch im Nachsetzen bediente er mustergültig Nico Hübner. Der Rechtsaußen vollendete sicher aus zentraler Position. Die Gäste diktierten fortan das Tempo, Barleben verlor den Zugriff und zu schnell den Ball. Ließen Beil und Müller die Fehler im Deckungsverbund zunächst noch unbestraft, war das Glück der Gastgeber nach 27 Minuten aufgebraucht. Tommy Müller wurde im Strafraum bedient, setzte sich gegen seine Bewacher durch und vollendete mit Hilfe des Innenpfostens zum 1:2. „Wir haben das Gastgeschenk, das wir verteilt haben, schnellstens korrigiert und sind danach aufgetreten wie eine Spitzenmannschaft“, lobte Petersen sein Team. Wie schwer der Ausfall von Peter Otte, der Abwehrchef stand aus privaten Gründen erst zur zweiten Halbzeit zur Verfügung, wog, zeigte sich erneut kurz vor der Pause. Markus Paulik ließ seinem Gegenspieler bei einer Flanke zu viel Raum und konnte ihn anschließend nur per Foulspiel stoppen. Florian Beil übernahm Verantwortung und verwandelte sicher. Mit der Einwechslung von Otte stand der Gastgeber im zweiten Durchgang besser, Halberstadt drückte aber nicht mehr vehement auf den vierten Treffer. Der fiel in der 76. Minute dennoch. Die nicht einmal eine Minute auf dem Platz stehenden Wedemann und Schlegel sorgten im Zusammenspiel für den Schlusspunkt. „Es war heute ein Klassenunterschied zu sehen. Uns hat es an Handlungsschnelligkeit und Mut gefehlt“, bewertete Mario Middendorf die Niederlage.

FSV Barleben 1911 | Stränsch, Behling, Prinz, Paulik (46. Otte), De. Spitzer, Potyka, Zimmer, Neumann (46. Ahlemann), Da. Spitzer, Fricke (81. Falk), Piele

Germania Halberstadt | Guderitz, Schulze, Twarzik, Lachheb, Eichhorst, Rosendo (65. Messing), Eggert, Cermak, Hübner, Müller (75. Wedemann), Beil (75. Schlegel) 

Schiedsrichter | Matthias Alm (Fürstenwalde)

Zuschauer | 435

Tore | 1:0 Piele (15.), 1:1 Hübner (18.), 1:2 Müller (27.), 1:3 Beil (44. Foulstrafstoß), 1:4 Schlegel (76.)

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